Asperger Autismus

Asperger Autismus - Diagnose, Symptome und Therapie

Asperger-Syndrom

  • Das Asperger-Syndrom (AS) ist eine Form des Autismus und wird den „Autismus-Spektrum-Störungen“ zugeordnet. Es handelt sich dabei um eine angeborene neurologische Besonderheit, die nicht „heilbar“ ist. Das AS wird als tiefgreifende Entwicklungsstörung eingeordnet und fällt teilweise mit einer hoch- oder Inselbegabungen zusammen. Eine Diagnose ist meistens ab dem 3. Lebensjahr möglich.

 

Symptome

  • Motorische Besonderheiten: grob- und feinmotorische Koordinationsschwierigkeiten
  • „Stimming“ (Selbststimulierende Verhaltensweisen wie klatschen, lautes Zählen usw.)
  • Flüchtiger Blickkontakt
  • Wenig Empathie, dadurch oft soziale Isolation
  • Schwierigkeiten in der Kontaktaufnahme: wirken oft sehr schüchtern, förmlich, gefühlskalt durch fehlende Mimik, Gestik und Blickkontakt
  • T. unpassendes Wiederholen /Nachsprechen
  • Oft pedantische, monotone Ausdrucksweise “Little-Professor-Syndrom“
  • Nichterfassen von Humor und sprachlichen Nuancen („zwischen den Zeilen lesen“)
  • Spezialinteressen
  • Oft unausgeglichene Verteilung der Intelligenz (Inselbegabung)
  • Ritualisierte Handlungen z.B. monotoner Tagesablauf, Bedürfnis nach Beständigkeit

Diagnose

  • Diagnose durch eine Befragung, z.B. via Fragebögen für den Betroffenen / die Betroffene, die Familie und eventuell auch nahestehenden Personen
  • Gespräch zur Diagnostik über ca. 2-4 h
  • U. IQ-Test

Therapie

  • AS ist nicht therapierbar im Hinblick auf eine Heilung
  • Die Therapie zielt darauf ab, Schwächen im sozialen Miteinander, die den Betroffenen stören und seine Lebensqualität mindern, zu trainieren und zwischenmenschliche Fähigkeiten zu verbessern und zu stärken
  • Eine Therapie wird idR von spezialisierten Verhaltenstherapeuten durchgeführt

Verbreitung

  • 0,25 % der Kinder sind betroffen
  • Jungen häufiger als Mädchen („extreme-male-brain Syndrom“)

 

Quellen:

Wikipedia